Veranstaltungen

 

42. Tausenderfliegen am Sonntag,   15. Oktober 2017

 14 Teilnehmer

Was für ein herrlicher Flugtag! Beste Wettervorhersage, schon bei der Anfahrt in der Früh präsentiert sich der Schneeberg in der Ferne im Sonnenlicht. Am Platz ist es zwar noch kühl und taufeucht, bald wärmt die Sonne aber auch hier. Kein Wind! Es treffen insgesamt 14 Piloten ein. Wir beziehen den südlichen Startplatz. Um 9.45 fliegen wir nach dem Würfeln und erstem Kaffee. Franz Stoiber stoppt die Flüge. Noch ist keine Thermik, nicht alle Zeiten werden voll. Das ist das Wetter für die leichten Hochleistermodelle. Es wird aber wieder die ganze Palette an Gerät eingesetzt, auch F3K-Flieger, die mit dem Faktor 3 gewertet werden. Gregor zeigt tolle Flüge mit dem Easyglider. Die Sonne wärmt uns zunehmend, auch die Thermik setzt langsam ein. Das herrliche Wetter mit kaum Wind hält weiter an. Gegen Mittag ist die erste Runde bis aufs Pokern fertig, es gibt warmes Essen von Ingrid und Renate, vielen Dank an die beiden Küchenfeen. Dann wird die erste Runde gepokert. Es werden sogar 10er gesetzt, und tatsächlich flliegen Daniel Nagl und Georg Manhalter diese auch voll aus und landen im Meterkreis- das gibt 1000 Punkte! - Es geht gleich weiter mit der zweiten Runde. Wieder wird vor dem abschließenden Pokern pausiert, jetzt gibts - ah- Palatschinken! - Der Poker ist wieder lustig mit den taktischen Spielchen, aber Karl Nagl treibt an und bald fliegen wir wieder, jetzt in inverser Reihenfolge der Zwischenplatzierung, die die beiden Karls erstellt haben. Bei anhaltendem Traumwetter sind wir um 16.45 fertig, jetzt gibts noch Kaffee und bald die Siegerehrung. Daniel Nagl hat gewonnen, vor Georg und Gerhard Manhalter.

Herbert Deibl

Ergebnisliste 2. Tausenderfliegen 2017

 

20. Hohe Wand Pokal  - Hang Downhill  am 10. September 2017

Geschafft! Am Sonntag ist unser Jubiläumsbewerb unfallfrei über die Bühne gegangen. Die Vorbereitungen waren diesmal schwieriger als üblich.. Zuerst die Änderung der Wb-Klasse, dann fielen wichtige Helfer und auch potentielle Teilnehmer wegen Terminkollisionen aus und dann war auch noch die Wetterprognose bescheiden. Beim Aufbau am Samstag (da konnte man übrigens den toll selbst restaurierten 67er-Mustang von Andi Fink bewundern) war dann alles halb so schlimm, die unvermeidliche Überraschung war eine eingezäunte Schafherde auf dem Hang. Dafür war das Wetter sehr schön und vor allem trocken. Bald stand dank vieler helfender Hände auch das neue Leihzelt, das alte fiel ja dem Sturm bei der 40er-Feier zum Opfer. Auch fanden sich etliche Helfer ein, die zum Teil direkt vom F5J-Bewerb in Kindberg kamen.

Am Sonntag dann ebenfalls bestes Wetter, sogar praktisch windstill und bedeckt. Es kommen 17 Starter zusammen, lauter bekannte Gesichter. Das geht sich auf den Transporter von der Firma Holzwurm (dafür besten Dank !!) problemlos auf einmal aus. Ich fliege wieder als Erster. Die Bedingungen sind eher langsam, es gilt also, präzise zu wenden. Trotzdem gibt es schon Zeiten unter 40 Sekunden. Nach 25 Minuten ist der erste Durchgang um. In der Pause gibt es schon Kaffee und Kuchen. Wie immer haben etliche Modellflieger als Zuschauer den Weg hierher gefunden. Der Anteil der vorbeikommenden Wanderer ist mir aber heuer weniger erschienen, wahrscheinlich wegen der schlechten Vorhersage. Die Kantine floriert zum Glück trotzdem. Wir fliegen flott die weiteren Durchgänge bis zum vierten, dann lässt der Druck nach, weil der Bewerb jetzt auf jeden Fall gültig ist und es immer noch schön trocken ist. Es kommt sogar manchmal die Sonne durch, was sich sofort in noch schnelleren Zeiten niederschlägt. Im 5. Dg fliegt David Stary die Tagesbestzeit von 31,72. Es stellt sich heraus, dass David auch heuer unschlagbar sein wird und seinen dritten Sieg in Folge ansteuert. Er macht alle Bestzeiten bis zum 5. Durchgang, wodurch er einen Tausender als Streicher stehen hat. Dahinter liefern sich vier, fünf Piloten einen harten Kampf. Als es schliesslich doch gegen  Ende von Dg 7 zu tröpfeln beginnt, sind wir schon weit im grünen Bereich. Es werden trotzdem nochmals alle Modelle zum Startplatz gebracht, prompt hört der Regen wieder auf und wir können mit einem gepflegten achten Flug abschliessen. David hat nur in Dg 6 und 7 etwas nachgelassen und Dg 8 wieder gewonnen. Er siegt schließlich mit 6 Tausendern und fast 200 Punkten Vorsprung vor Herbert Bachler und Hans Rossmann. Toller Vierter wird der Jugendliche Oberösterreicher Martin Neudorfer. - Gegen 16 h sind wir durch. Es gibt noch in aller Ruhe Palatschinken von unseren tollen Kantinenfrauen. Bald ist Siegerehrung. Wir haben Gesamtwertung und NÖ-Lm sowie OÖ-Lm herausgewertet. Die Ehrung nehmen Karl Nagl als Wettbewerbsleiter und LSL Otto Schuch (Jury) vor, nur die Gemeinde hatte diesmal keinen Vertreter geschickt. NÖ-Landesmeister bei 8 Startern wird hochverdient Herbert Bachler vor Peter Hoffmann und Wolfgang Hirt. Die Oberösterreichter sind zu Viert da, Landesmeister wird Manfred Oberleitner. 

Noch erwähnenswert:  Kein Refly, d.h. kein Hupfehler von den beiden Wenderichtern (Gerhard Tuma, Gerhard Manhalter). - Zwei Baumwipfeltreffer, aber kein Totalschaden. - Kein Fernsteuerproblem, aber leichte Telefonprobleme zur Startstelle. -  Die Computeranlage hat wieder einmal dank Franz Stoiber perfekt funktioniert-allerdings hat Franz wegen eines Problems nochmals schnell nach Hause fahren müssen.- Die Starts hat wieder Andreas Fink alle allein gemacht. - An Modellen dominieren zwei Typen: PITBULL von Baudis und PIKE PRECISION von Samba.- Die Paragleiter machten nur wenig Probleme.  

Ergebnisse des 20. Hohe Wand Pokals und der RC-HDH Landesmeisterschaften Nieder- und Oberösterreich vom 10. 9. 2017:

Hohe Wand Pokal 2017

Niederösterreichische Landesmeisterschaft RC-HDH 2017

Oberösterreichische Landesmeisterschaft RC-HDH 2017

Fotos: Franz Stoiber, Text: Herbert Deibl

Oben: Gesamtsieger. Von links Otto Schuch (Jury), Zweiter Herbert Bachler, Sieger David Stary, Dritter Hans Rossmann, Karl Nagl (Wettbewerbsleiter)

Mitte: Niederösterreichische Landesmeister. V. l.: O.Schuch, Zweiter Peter Hoffmann, Sieger Herbert Bachler, Dritter Wolfgang Hirt, K. Nagl

Mitte unten: Oberösterreichische Lm: V. l.: O.Schuch, Dritter Karl Felbermayer, Sieger Manfred Oberleitner, Zweiter Martin Neudorfer, K. Nagl

Unten: Fast alle beteiligten Piloten, Funktionäre und Küchendamen

 

Dauerzeitfliegen am Sonntag,   20. August 2017

Fotos: Kurt Birnbauer

Ergebnisliste Dauerzeitfliegen 2017

 

Feier "40 Jahr Modellflugclub Weikersdorf" am 9. Juli 2017


Foto : Franz Stoiber

Es ist Montagabend am Platz und nichts weist mehr darauf hin, dass gestern hier das größte Event in der Geschichte des Klubs stattgefunden hat. Obmann Nagl und sein Vorstand haben in wochenlanger Vorbereitung ein Top-Ereignis auf die Beine gestellt. Von einem befreundeten Verein wurde ein großes Zelt organisiert, von Nachbarn Artner ein Spanferkel und von verschiedenen Lieferanten professionelles Getränkeservice geliefert, auch an ein zusätzliches Mobilklo wurde gedacht.

Karl hat alle Mitglieder persönlich angerufen, und tatsächlich sind mehr als 40 erschienen, die meisten sind sogar selber geflogen, fast alle haben die Familie mitgebracht.

Bei der offiziellen Begrüßung konnten wir uns dann über die Anwesenheit von Bürgermeister Rottensteiner und Vize Glatzl sowie die Aeroklubführung freuen.

Nach dem herrlichen Spanferkel wurde bei großer Hitze mit dem offiziellen Flugprogramm begonnen, eröffnet von Hanno Miorini, der eine spektakuläre Fesselflug-Kunstflugvorführung zeigte. Anschließend wurde unter Leitung zweier Flugleiter die Bandbreite unserer Tätigkeit gezeigt, wobei sich unser Jüngster, Gregor Nagl, hervortat.

Leider erzwang dann bald ein Regenschauer eine Unterbrechung, es sollte nicht der letzte sein. In den Regenpausen konnten aber immer wieder schöne Flüge gezeigt werden. Trotz unangenehmer Windböen ließ sich niemand vom Fliegen abhalten.

Leider fallen mir nicht mehr alle Vorführungen ein, es ist jedenfalls das komplette Spektrum unseres Vereins vom Mini-Styroflieger bis zum Großmodell gezeigt worden. Persönlich fand ich die Flüge von Martin Gneist mit seinen Großmodellen als Höhepunkte: Kunstflug mit der EXTRA, die Seglerschlepps mit der Turboprop-PILATUS und als Top-Act die FOCKE WULF mit dem Moki-Sternmotor mit dem unvergleichlichen Sound. Daniel Nagl ließ es mit dem BULLET, einem bis 300 kmh schnellen Elektromodell krachen, bis der Motor abrauchte. Christian Cermak zeigte rasante Turbinenflüge. Aber auch andere spektakuläre Demos sind mir in Erinnerung, wie das Zuckerlabwerfen von Daniel Nagl mit der MAULE und das Absetzen von Fallschirmspringer-Stofftieren mit Schirmen, die Karl Bednarik gebaute hatte. Viel Aufmerksamkeit erregten auch die sauberen Hubschrauberflüge von Vater und Sohn Tauscher, Daniel Nagl und Norbert Gurker sowie der FPV-Flug von Martin Bigl.

Sehr angenehm die professionellen Lautsprecherkommentare von Thomas  Halenka, der zu jedem Flug Hintergrundinfos zu Modell und Pilot lieferte. Zwischendrin fand er auch noch Zeit, einen Kürflug aus dem Segelkunstflugprogramm mit Rauchpatronen zu zeigen.

Unsere Küche ist ja für ihre Mehlspeisen berühmt, diesmal haben sich die Damen aber wieder selbst übertroffen. Kaffee und Kuchen schienen niemals auszugehen.

Gegen 18 h endete das offizielle Programm, geflogen wurde danach aber noch lange . Besonders hervorgetan hat sich dabei Gregor, der noch nach 20 h voller Begeisterung seine Starts und Landungen mit dem Easy-Glider vorführte und sich nicht mal von Opa/Obmann einbremsen ließ.

Erleichtert stellt man im nachhinein fest, dass es zu keinerlei gefährlichen Situationen gekommen ist. Einige kleine Hoppalas wie gebrochene Fahrwerksbeine oder entflogene Spaßflieger sind wohl dem Vorführeffekt geschuldet.

Auf die nächsten 40 Jahre!

Text: Herbert Deibl

Bilder von der Feier (von Kurt Birnbauer und Franz Stoiber)

 

41. Tausenderfliegen am Sonntag,   21. Mai 2017


Foto : Kurt Birnbauer

13 Teilnehmer
Nur 5 Flüge, wegen dem starken W-Wind ist der zweite Pokerflug entfallen.
H. Deibl

Ergebnisliste 1. Tausenderfliegen 2017

 

34. Neujahrsfliegen Weikersdorf am 1. Jänner 2017

Foto: Herbert Deibl

Bei herrlich kaltem, sonnigem und fast windstillem Winterwetter haben wir uns wieder zum gemütlichen Jahresbeginn getroffen. Es kommen ab 13 h immer mehr Piloten daher, sodass wir um 13.30 nach einem Kaffee, dem Foto mit den Piloten und einer kleinen Feuerwerkseinlage mit der rekordverdächtigen Anzahl von 21 Piloten an den Start gehen können. Mit dabei sind auch unsere Jüngsten, nämlich Gregor Nagl und Severin Gneist, die sich wacker schlagen. Auch einige Gäste können wir wieder begrüßen.

Die Teilnehmer werden schön auf der Starterliste verteilt, sodass immer einige E-Segler und einer von nur 6 Windenflieger abwechseln. Die Dominanz der E-motorisierten ist deutlich. Immerhin gibt es sogar einen HLG-Starter.

Die große Starterzahl zwingt unsere Organisatoren, zwei Zeitnehmer und überlappende Starts trotz des zu erwartenden Stresses einzusetzen. Es wird dann gar nicht so arg, dafür geht es ordentlich flott dahin. Nach 35 min ist die erste Runde durch. Geich werden noch die beiden anderer Runden angehängt. Tatsächlich sind wir um 15.30 durch. Nur wenig halten die beiden Baumlandungen auf. Die Flieger sind bald geborgen und auch nicht sehr beschädigt.

Generell sind die gezeigten Leistungen als sehr gut zu bezeichnen, es gibt trotz der schwierigen Bedingungen (kaum Wind, gefrorener Boden) exzellente Landungen zu bestaunen. Die Flugzeiten sind bei dem Superwetter sowieso kein Thema. An Modellen ist vom Styro-2Achser bis zur F5J-Pike alles zu sehen.

Es gibt dann gleich Palatschinken von Ingrid und Renate, herrlich! Inzwischen fällt schlagartig Nebel ein. Mit den vielen helfenden Händen ist schon bald alles weggeräumt und wir können zum Dorfmeister aufbrechen. Dort rechnen die beiden Karls die Wertung aus.

Nach dem Essen gibt es Siegerehrung: Es gewinnt erstmals Bastian Jütte vor mir und Martin Gneist. Der Gag ist aber: Daniel und Karl N sind mit demselben Modell und Sender geflogen und punktegleich auf dem 4. Platz gelandet!

Es gibt wieder die traditionellen Getränke als Preise für alle Teilnehmer außer den Jüngsten.

Der anschließende Klubabend ist wie üblich gut besucht. Da gibts auch gleich die Erlagscheine und die Terminliste für das neue Jahr.

Herbert Deibl

Ergebnisliste Neujahrsfliegen 2017

Fotos: Franz Stoiber

 

Clubmeister 2016

 Ergebnisliste Clubneister 2016

Foto: Claudia Flaxa

 

40. Tausenderfliegen Weikersdorf am 25. September 2016

Bei herrlichem Wetter trafen wir uns schon zum 40. Mal zu unserem Traditions-Klubbewerb.
Der Jubiläumsbewerb ist wegen dem dichten Terminkalender spät angesetzt gewesen. Leider fanden nur 9 Starter den Weg zum Platz, immerhin wieder dabei ist Gregor sowie erstmals Felix Jütte als Nachwuchshoffnungen.

Bei noch kühlen Temperaturen wird um 9h erst mal geplaudert und Kaffee getrunken, dann wird gewürfelt. 

Inzwischen stellt sich heraus, dass mehr als die Hälfte von der Winde starten wollen (5 Leute). Die Startrichtung bereitet Kopfzerbrechen, weil bei der angesagten Südströmung nach SO in die Sonne gestartet werden muss. Die E-Motorler haben das Problem nicht. Wir legen dann doch zwei Seile nach SO aus.

Bei wenig Wind ist es dann angenehm zu fliegen, mit deutlichen Vorteilen für die leichten Flieger. Es trägt schwach, sodass manche schön zu kämpfen haben. Die Landungen haben dann einigen Unterhaltungwert für die Zuschauer. Es geht flott dahin, bald kann Mittagspause bei herrlichem Gegrillten von Ingrid und Renate (Danke!!) gemacht und gleich gepokert werden. Niemand nimmt volle 10 min, nur Daniel, der führt, und ich nehmen 8. Wieder gibt es die üblichen Absaufer zu bestaunen. Dann gehts bei anhaltend sengender Sonne (wir haben Ende September!) weiter mit der zweiten Runde. Gegen 15 h sind wir bis auf den letzten Pokerflug fertig, es gibt Kaffeepause. Die Ansage ist wieder wie im Frühjahr nach dem neuen Modus: Erst wird eine Zwischenwertung mit dem Computer erstellt. Die Piloten müssen dann in der Reihenfolge der Platzierung, der Führende zuerst, die Zeit ansagen und können sie dann nicht mehr ändern. Das steigert die Spannung und geht schneller. Völlig ohne Wetterstress kann mit dem Fliegen, jetzt wieder wie üblich in der gestürzten Reihenfolge, begonnen werden. Das Wetter ist anhaltend schwierig. Gregor sowie Felix, der mit seinem 2Achs-RADIAN fliegt, halten sich wacker.
Wieder einmal haben sich einige überschätzt und bringen die Zeit nicht voll, was ja doppelt mit Abzügen bestraft wird. Der Verfasser kann ein Lied davon singen. Ich bin mit Daniel, der führt und gleich ganz selbstverständlich 10 min angesagt hat, mitgegangen, bringe aber nur 6:10 zusammen. Daniel muss dann auch bis weit hinter die Bäume fliegen, bis er Thermik findet, verarbeitet die dann aber souverän und macht nicht nur die Zeit voll, sondern mit einer 1m-Landung auch noch einen Tausender! Um 16 h ist alles erledigt, die beiden Karl schreiten zur Auswertung, wir anderen werden von der Küche mit Palatschinken verwöhnt.

Die bald folgende Siegerehrung ergibt schon ein gewohntes Bild: Daniel hat haushoch gewonnen, ich kann meinen zweiten Platz noch vor Karl Nagl über die Ziellinie retten. Vierter wird sensationell Felix, der auch sichtlich Spaß an der Sache hatte.

Franz Stoiber hat wieder professionell den Zeitnehmer gemacht, das erleichtert den Ablauf sehr.

Die Küche hat uns wieder bestens umsorgt, nochmals vielen Dank!

Karl Nagl hat sich wieder viel Mühe mit der Durchführung gemacht und den Bewerb effizient geleitet. Man darf die Arbeit im Hintergrund, bei Vor- und Nachbereitung nicht unterschätzen.

Die verwendetet Modelle: Karl und Daniel Nagl flogen den F5J-STORK mit E-Antrieb, ich nahm E.1 an der Winde, Felix den HYPE RADIAN (E), Robert Weissenböck den STINGER, Ferdi Trutschnig wieder die alte ELLIPSE 2, Karl Bednarik den STRANGER, Kurt Birnbauer LADYBIRD C5, alle an der Winde. Gregor war mit dem SOLIUS (E) dabei.

Fazit: 40. Bewerb, das heißt 20 Jahre Tausenderfliegen! Da kommt man schon ins Grübeln. Ein paarmal musste bisher wegen Schlechtwetter verschoben werden, aber es ist noch nie ein Bewerb ausgefallen. Die Teilnehmerzahlen waren schon besser, sind aber immerhin halbwegs stabil. Die Sache hätte sich doch mehr Teilnehmer aus dem Verein verdient. Es ist ja kein anspruchsvoller Wettbewerb, sondern ein enormer Spaß, nur den Flieger soll man halbwegs beherrschen und sicher landen können. Die Modelltype ist ziemlich egal, E-Antrieb, Winde, HLG, Gummi, alles geht, theoretisch ist sogar Seglerschlepp möglich. Einem Neuling wird auf jeden Fall gerne geholfen, nur sollte er die Sache nicht allzu ernst nehmen. Ein schöner Flugtag ist es aber garaniert. Und erst die Küche! Ganzen Tag Kaffee und Kuchen, alle paar Stunden warmes Essen, dazu gekühlte Getränke, was will man mehr!

Bericht: Herbert Deibl

Ergebnisliste 2. Tausenderfliegen 2016

Fotos: Kurt Birnbauer

 

19. Hohe Wand Pokal  11. 9. 2016

Bei herrlichem Wetter konnten wir diesmal nicht nur den Bewerb durchziehen, sondern auch noch vollkommen stressfrei am Samstag aufbauen und nachher noch wegräumen.

Die Wettervorhersage hörte sich fast zu schön an, nämlich sommerliche Temperaturen und leichter Westwind, was uns vom Problem der Gleitschirmflieger befreit hätte. Nun, das war dann doch nicht ganz so, trotzdem konnten wir durch die 99 % vernünftigen Schirmpiloten, die sich ausserhalb des von uns benötigten Luftraums bewegten, einen störungsfreien Bewerb abhalten. Die Teilnehmerzahl von 21 Piloten lag auch im grünen Bereich, leider ist das Nationalteam schon zur WM nach Dänemark abgereist gewesen. Auch Peter Hoffmann war  zum ersten Mal nicht da. Mit dem Vorjahrssieger David Stary und seinem Bruder Philipp sowie dem mehrfachen Sieger Hans Rossmann und den immer stark fliegenden Oberösterreichern sowie Herbert Bachler und Martin Pirker aus der näheren Umgebung war die Besetzung auch heuer hochklassig. Die Landesmeisterschaften von NÖ und OÖ durften wir auch heuer herauswerten. Aber auch aus der Steiermark war wieder eine starke Delegation vertreten.  Unser treuer Vaclav Vojtisek aus Tschechien machte den Bewerb wieder international.

Gegenüber dem Vorjahr war es heuer auch noch windstill, was zwar die Zeiten ein wenig langsamer machte, der Startmannschaft am Skywalk aber eine erhebliche Erleichterung beim Hantieren in luftiger Höhe verschaffte.

Karl Nagl als Wettbewerbsleiter führte nicht nur gewohnt souverän durch den Tag, sondern brachte auch wieder das Kunststück zuwege, mehr als 15 Helfer aus dem Verein sowie 5 Damen für die Küche zu motivieren. Das Transportfahrzeug kam wieder von der Firma Holzwurm in Wr. Neustadt, besten Dank dafür.

Schon knapp nach 9 h durfte ich mit der Startnummer 1 das Rennen eröffnen, das wieder etliche Schaulustige vor allem im Bereich des Skywalks anzog und einigen Erklärungsbedarf bei unserer Mannschaft vor Ort erforderte.

Trotz fehlendem Wind fielen bald die ersten Zeiten unter die 40 Sekunden-Marke. Im Lauf des 1. Durchgangs wurde das Wetter an der Wand deutlich besser, weil thermischer. Durch flotten, problemlosen Ablauf dauerte bereits der 1. Durchgang nur 30 min. Die anschließende Pause für die Transportfahrt konnte passend am Küchenzelt bei Kaffee und herrlichem Kuchen verbracht werden, verbunden mit dem unauffälligen Versuch, der Konkurrenz das Geheimnis des verwendeten Speedballasts zu entlocken. Jedenfalls waren etliche Kollegen beim Nachladen zu beobachten. Bei den verwendeten Modellen dominiert der "PITBULL" von Jiri Baudis, der von den Brüdern Stary sowie von Manfred Oberleitner und weiteren 5 Piloten eingesetzt wurde. Einige AVATAR und STINGER wurden geflogen. Vaclav Vojtisek flog sein neues Produkt SONET, Fritz Leeb überzeugend seinen Eigenbau NEW SICKLE 2, den auch Klubkollege Helmut Gruber einsetzte. Hans Rossmann wechselte zwischen STINGER und PIKE PRECISION, Herbert Bachler von FREESTYLER 4 auf PIKE PRECISION. Martin Pirker flog FREESTYLER 3.

Es ging in dieser Tonart weiter, alles lief perfekt ab, lediglich Martin Pirker hatte einmal ein Empfangsproblem und musste auf einen Durchgang verzichten, beim Ersatzmodell passte dann wieder alles. Auch einige Überflüge über unsere allerdings restriktive Sicherheitslinie mit Georg Manhalter an der Visur passierten. Sonst aber lief bis zum 4. Durchgang alles bestens, damit war die Pflicht für einen gültigen Bewerb erfüllt und es konnte eine kleine Mittagspause für die in grosser Hitze von an die 30 Grad werkelnden Helfer eingelegt werden. Bei anhaltend perfektem ruhigem Wetter wurden noch die Durchgänge 5 bis 8 durchgezogen, dann wurde um knapp nach 16 h der Bewerb beendet. Bis dahin passierte kein einziger Fehler an den Wendemarken von Gerhard Tuma und Gerhard Manhalter, die Anlage lief ebenfalls fehlerfrei. 

Nicht mal ein Baum wurde diesmal gestreift! Einige ungewohnte Strömungsabrisse über den Wipfeln, artistisch korrigiert, sogar von Toppiloten wie Hans Rossmann und David Stary liessen allerdings ein Raunen durch die Zuschauer gehen. Dann trafen sich alle beim Küchenzelt. Ja, es gab Palatschinken.

Nach kurzer Zeit konnte Karl dann mit Unterstützung durch LSL-Jury Otto Schuch und den Vertretern der Gemeine Hohe Wand die Siegerehrungen von LM-OÖ, LM-NÖ und Gesamtwertung vornehmen. Gesamtsieger wurde wie im Vojahr David Stary, der beim allerletzten Flug des Tages noch Tagesbestzeit von 30,08 Sekunden aufgestellt hatte, vor seinem Bruder Philipp und Manfed Oberleitner aus Oberösterreich. An ihn ging auch die OÖ-Landesmeisterschaft vor dem großartig sich steigernden Jugendlichen Martin Neudorfer und Karl Felbermayer.
Nö-Landesmeister wurde wieder verdient Herbert Bachler vom MSK Schwarzatal, nachdem er im Gesamtergebnis wieder mal Vierter geworden ist, vor Fritz Leeb und Martin Pirker.

Verabschiedet hat Karl dann die Piloten mit der Einladung zum 20-Jahr-Jubiläumsbewerb im nächsten Jahr.

Bericht: Herbert Deibl

Ergebnisse des 19. Hohe Wand Pokals und der F3F-Landesmeisterschaften Niederösterreich und Oberösterreich vom 11. 9. 2016:

Hohe Wand Pokal 2016

Niederösterreichische Landesmeisterschaft F3F 2016

Oberösterreichische Landesmeisterschaft F3F 2016

Fotos: Franz Stoiber

Fotos: Claudia Flaxa

Weitere Bilder von Markus Tatscher

 

Sonnenlandcup Oberpullendorf Klasse F5J 3./4. Sept. 2016

Tolles Ergebnis:

Bastian Jütte: 3. Platz bei der Österr. Meisterschaft, 5. Platz International (37 Starter).

Gerhard Manhalter im Ö-Flyoff, Platz 6 von 17 Österr. Meisterschaft, Platz 19 Internat.

Platz 2 in der Ö-Teamwertung: Gerhard u. Georg M., Herbert D. (Allerdings nur 3 Teams!)

Geflogen wurden 6 Vorrunden mit je 9 Startern pro Gruppe, dann je 3 Flyoffs der besten 9 zu je 15 min für ÖM und 3 Flyoffs Internat.

Hermann Haas wird wieder Österreichischer Meister vor Rudi Freudenthaler.

Modelle im Einsatz: Bastian mit XPLORER, Gerhard mit PIKE PERFECTION, Georg mit ELECTRA, ich mit meinem alten LADYBIRD.

Heißes, sonniges Wetter und kaum Wind.

H.D.

 

19./20. Juli  2016 - 'betreutes'  Fliegen am Platz !  

Fotocollage: Kurt Birnbauer

Weitere Bilder von Markus Tatscher

 

RC E7 2016

Fotos Herbert Deibl

Ergebnisliste RC E7 2016

 

Segelkunstflug 2016

Fotos Herbert Deibl

Ergebnisliste Segelkunstflug 2016

 

39. Tausenderfliegen am 22. Mai 2016

Bei herrlichem Sommerwetter haben wir diesmal unseren Traditionsbewerb abhalten können. Es war dann fast zu heiß. In der Früh sind jedenfalls schon bei Traumwetter die ersten Piloten knapp nach 8 h eingetroffen. Noch ist Windstille, das sollte sich jedoch bald ändern. Es kommen die Stammpiloten, nach langer Zeit ist auch Martin Gneist wieder dabei. Neu dabei ist Mario Kaltenecker, der ja heuer schon das Neujahrsfliegen gewonnen hat. Erstmals fliegt auch Gregor mit, und das macht er ganz toll! Franz Stoiber kann wegen einer Augenerkrankung nicht selber mitfliegen, macht aber den Zeitnehmer, was den Ablauf wesentlich erleichtert. Schließlich sind wir 9 Piloten, da auch Gaby mitfliegt.

Es sind nur zwei Windenstarter, nämlich Karl Bednarik und ich. Zwei Seile reichen da. Alle anderen fliegen mit E-Antrieb. Das Reglement lässt das zu. Die früher vieldiskutierte Höhenabschaltung in 200 m ist kein Problem mehr. Die einen haben ein Vario, das das Erreichen der Höhe anzeigt, bei den anderen bin ich als Ansager eingeteilt. Leider sind die Windenstarts am Anfang genau in die grell vom Himmel brennende Sonne, was Karl Bednarik gleich als erstem Starter Probleme macht. Dann haben wir das auch im Griff. Recht bald kommt der prognostizierte Südwind durch, dadurch liegt der Landepunkt im Turbulenzbereich der Hütte und die Landungen werden ein wenig zum Lotteriespiel. Anfangs trägt es sehr gut. Die gewürfelten Zeiten sind kein Problem, auch, weil besonders viele Einser dabei sind. Auch im 3 min-Gefühlsflug kann oft Höhe vernichtet werden. Dann pokern wir zwischendurch. Ich nehme als Einziger einen Zehner, kann den aber nicht ganz ausfliegen. Martin fliegt auf Risiko weit nach hinten zum Hang, findet dort aber nichts und muss als Notmassnahme den Motor einschalten, um wieder heim zu kommen. Eine Nullwertung als Folge wirft ihn natürlich zurück, dafür ist die EUROPHIA gerettet.

Nach der ersten Runde gibt’s Gulaschsuppe von Renate und Ingrid. Bei zunehmendem Südwind geht’s weiter. Die Zeiten werden schwieriger zu fliegen, die Landungen sind oft verblasen. Leider beleidigt Robert den Rumpf seines ERWIN bei der Landung, er muss auf Windenstart umsteigen. Gegen 14.30 h sind wir mit den ersten 5 Aufgaben fertig und es gibt Kaffee, daneben wird von den beiden Karls ausgewertet und dann gepokert. Versuchsweise muss die Ansage der Flugzeit in der Reihenfolge der Zwischenplatzierung gemacht werden, ohne sie nachher ändern zu können. Das erhöht sowohl Spannung als auch Tempo. Geht ganz gut. Dann wird in der umgekehrten Reihenfolge gestartet wie schon bewährt. Daniel und Martin liegen zurück und riskieren jeder einen Zehner. Und beide fliegen weit ins Lee zum Steinbruch, finden dort Steigen und machen nicht nur die Zeit voll, sondern noch jeder eine 1-m-Landung! Das macht zweimal den Tausender! Wer vorne bleibt und auf der sicheren Dorf-Seite sein Glück versucht, säuft meist ab. So wird des Ergebnis - wie fast immer – noch ordentlich durcheinandergewürfelt. Gegen 16 h sind wir fertig. Es gibt Kaffee und Waffeln. Vielen Dank dafür an Ingrid und Renate. Danke auch an Franz für die Zeitnehmung.

Gleich darauf ist Siegerehrung. Daniel hat es noch ganz nach vor geschafft und gewinnt wie schon im Herbst vor mir und Karl Nagl. Schön wars!

Text Herbert Deibl

Fotos Franz Stoiber

Ergebnisliste 1. Tausenderfliegen 2016

 

Hauptversammlung 2016 - Ehrungen

Weitere Bilder von Markus Tatscher

 

Neujahrsfliegen 2016

Foto Kurt Birnbauer

Ergebnisliste Neujahrsfliegen 2016

 

Clubmeister 2015

Foto Markus Tatscher

 

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